Vor etwa zehn Jahren begann alles.

Ich nahm plötzlich zu – ohne ersichtlichen Grund.
Ich war aktiv, meine Essgewohnheiten hatten sich nicht verändert.
Ich aß nicht mehr als zuvor, bewegte mich nicht weniger.

Und doch wurde ich immer schwerer.

Anfangs nimmt man das kaum wahr.
Ein paar Kilo mehr fallen nicht sofort auf.
Man denkt: „Das legt sich wieder.“

So vergingen Monate.
Dann Jahre.

Irgendwann kam der Moment, in dem ich realisierte, wie viel es eigentlich geworden war.
Aber da war es nicht mehr „nur ein bisschen“.

Ich versuchte gegenzusteuern.
Ich aß weniger, passte mehr auf, gab mir Mühe.

Doch egal, was ich tat – die Zahl auf der Waage stieg weiter.

Mit der Zeit kam die Frustration.
Und das Gefühl, dass mit mir etwas nicht stimmte.

Ich fragte mich:
Warum klappt es bei mir nicht?

Die Antwort kam erst viele Jahre später.

Ich habe Hashimoto.

Eine Schilddrüsenerkrankung, die dafür sorgt, dass der Körper gegen einen arbeitet.
Plötzlich ergab alles Sinn.

Die Gewichtszunahme.
Die fehlenden Erfolge.
Der Frust.

Heute wiege ich 125 kg.

Seit ich Medikamente nehme, hat sich etwas verändert.
Ich nehme zumindest nicht weiter zu.

Für viele mag das wenig klingen.
Für mich ist es ein großer Schritt.

Denn jetzt habe ich zum ersten Mal das Gefühl:
Ich habe eine Chance.

Hier starte ich neu.

Nicht perfekt.
Nicht extrem.
Sondern ehrlich.

Ich möchte abnehmen – aber diesmal anders:

  • ohne Crash-Diäten
  • ohne mich zu überfordern
  • ohne mich ständig selbst zu kritisieren

Dieser Blog ist mein Tagebuch.

Ich werde hier alles teilen:
meine Fortschritte, Rückschläge, Gedanken, Rezepte.

Es wird gute Tage geben.
Und Tage, an denen es nicht läuft.

Aber ich werde nicht aufgeben.

Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst –
wenn du selbst kämpfst, zweifelst oder immer wieder von vorne beginnst:

Dann begleite mich gern auf diesem Weg.

Ich fange jetzt an. Wirklich.


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